Der kleine ICE

Rund ums Bahnfahren

Geheimsache Bahn

Kennst du schon die Sonderausstellung „Geheimsache Bahn“ im DB Museum in Nürnberg? Dort kannst du ganz viele spannende Geheimnisse aufdecken. Lass uns zusammen Detektiv spielen. Los geht’s mit vier unglaublichen Geschichten.

Echt oder Fälschung?

Das erste Geheimnis dreht sich um mich höchstpersönlich, genauer gesagt um ein Foto. Auf diesem etwa 150 Jahre alten Foto bin ich als junger Kerl zu sehen – dachte ich jedenfalls. Die Experten sagen nämlich etwas anderes! 

Hier siehst du zwei Fotos: Eines von beiden zeigt mich in echt, das andere als Modell. Stimmt das? Lass mich mal nachschauen … Ich finde, die sehen sich verblüffend ähnlich. 

Echt oder Fälschung?

Eines der beiden Fotos zeigt mich in echt, das andere als Modell. Was sagen die Experten?

Die Experten behaupten, dass auf beiden Fotos ein Modell von mir zu sehen ist – eines der Fotos muss also eine Fälschung sein. Schade! Ich hätte mich so sehr über ein echtes Foto von mir gefreut.

Spionage und Schmuggel?

Früher gab es noch nicht so viele Flugzeuge und kaum Autos, da sind echte Spione mit der Bahn gereist und haben dort geheime Botschaften für andere Spione versteckt! Wie die Verstecke wohl ausgesehen haben?

Links siehst du einen Seifenspender aus einer Zugtoilette. Rechts ein kleines Reise-Schachspiel mit Geheimverstecken.

Spionage und Schmuggel?

Links im Bild ein Seifenspender aus einer Zugtoilette, rechts ein kleines Reise-Schachspiel mit Geheimverstecken.

Der Spion wartete im Zug auf einen unbeobachteten Moment und betrat dann die Zugtoilette
Der Spion wartete im Zug auf einen unbeobachteten Moment und betrat dann die Zugtoilette, wo er seine Botschaft versteckte. Wow! Das hätte ich nicht gedacht. Die Spione versteckten geheime Nachrichten ganz einfach in einem Seifenspender.

In vielen Zügen wurden auch verbotene oder teure Gegenstände wie Zigaretten oder Lebensmittel geschmuggelt. Sogar Lokführer sollen Schmuggelware während der Fahrt an ihrer Dampflokomotive versteckt haben. Junge, Junge, also mein Lokführer, William Wilson, hat nie etwas mit mir geschmuggelt!

Spionage und Schmuggel?

Aufgeflogene Schmuggelverstecke, wie hier unter der Aufstiegsleiter an einer Dampflokomotive, wurden vom Zoll dokumentiert.

Welche Lok ist die schnellste?

Kennst du schon die Geschichte von der schnellsten Dampflok? Sie war fast viermal so schnell wie ich und lieferte sich ein heißes Wettrennen mit einer gleich schnellen Lok. Moment mal – gleich schnell?
Die deutsche Dampflokomotive „05 002“ und die englische Dampflokomotive „Mallard“ fuhren beide knapp über 200 km/h. Die englische Lok ein kleines bisschen schneller als die deutsche.

Spionage und Schmuggel?

Die deutsche Dampflokomotive „05 002“ und die englische Dampflokomotive „Mallard“.

Die Experten vom DB Museum sagen, zwar war die englische Lok offiziell schneller, aber vielleicht nur, weil die Lok einen Hügel herunterfuhr und die Geschwindigkeit anders gemessen wurde. Außerdem war sie nach der Fahrt kaputt – schade um meinen großen britischen Bruder!

Diebesgut Eisenbahn

Ich bin ja ein echter Modellbahnfan! Du auch? Traurig hat mich die Geschichte gemacht, als Diebe eine ganz alte Modelllok geklaut haben … Einbrecher klauten die Spielzeuglok „Storchenbein“ aus einem Modellbahnmuseum und wollten sie teuer auf dem Schwarzmarkt verkaufen!

Spionage und Schmuggel?

Die Einbrecher klauten die Spielzeuglok „Storchenbein“ aus einem Modellbahnmuseum

Der Verkauf hat aber nicht geklappt

 

Der Verkauf hat aber nicht geklappt, wie ich in der Ausstellung erfahren habe! Die Diebe sind während einer vorgespielten Verkaufsübergabe aufgeflogen und wurden überführt. Die Modelllok kam zurück ins Museum. Yippie!

 

Tarnschrift

Oh, eine Tarnschrift … Tarnschrift? Was soll das denn sein? Und was hat das mit Eisenbahn zu tun? Früher wurden manchmal Bücher gefälscht, um darin eigentlich etwas ganz anderes zu zeigen.

Links siehst du einen Reisefahrplan der Deutschen Bundesbahn. Rechts siehst du eine Fälschung davon – dort befindet sich unter dem Buchdeckel kein Fahrplan, sondern der Text einer verbotenen Organisation.

Oh, eine Tarnschrift … Tarnschrift?

Links siehst ein Reisefahrplan der Deutschen Bundesbahn, rechts eine Fälschung davon.

Die Tarnschriften wurden in privaten Kellern gedruckt und dann am Bahnhof oder in den Zügen ausgelegt. Die ahnungslosen Fahrgäste dachten, sie würden einen Fahrplan mitnehmen. Oh, auf was für Ideen die Leute so kommen – das finde ich ganz schön frech, einfach die Fahrpläne der allerhöchsten Eisenbahn so täuschend echt zu fälschen!

Verlosung: Wir verlosen 15 Extrablätter!
Wir verlosen 15 Extrablätter!
Im Extrablatt kannst du all die spannenden Geschichten der Sonderausstellung „Geheimsache Bahn“ zu Hause nachlesen. Schicke eine E-Mail mit dem Stichwort „Geheimsache Bahn“ und deiner Adresse*
an: dbmuseum@deutschebahnstiftung.de
Einsendeschluss: 31. Januar 2021
Opa Adler schaut von links herein Kleiner ICE schaut nach oben Rot-brauner Cartoon-Vogel Blauer Cartoon-Vogel
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